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Dostojewskij
 

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821 - 1881)

Von Beginn an war das deutsche Publikum nicht nur von Dostojewskijs Werken, sondern auch von der ungewöhnlichen Lebensgeschichte des ehemaligen sibirischen Sträflings, Spielsüchtigen und Epileptikers angezogen und hat seine Person früh als Prophet und Lebensdeuter mystifiziert. Die erste deutschsprachige Dostojewskij-Biografie wurde 1899 von Nina Hoffmann vorgelegt. Ihr folgten zahlreiche nach. Für einen raschen Überblick empfiehlt sich noch immer die rororo-Monografie von Janko Lavrin. Ausführlicher und sehr fundiert ist die englischsprachige Lebensgeschichte in fünf Bänden von Joseph Frank. Einen unterhaltsamen Einblick gewähren zudem die Lebenserinnerungen von Dostojewskijs zweiter Frau Anna.

Eine ausführliche Biografie finden Sie auf den Seiten des Petersburger Dostojewskij-Museums, eine Kurzform gibt es auf den Seiten von Wikipedia.

Dostojewskij in Deutschland

Vielen Leserinnen und Lesern ist Fjodor M. Dostojewskij als Autor der großen Werke wie "Schuld und Sühne", "Der Idiot" oder "Der Spieler" bekannt. Nur wenige hingegen wissen, dass große Teile dieser Romane in Deutschland geschrieben wurden, und zwar während mehrerer Reisen Dostojewskijs nach Dresden und Berlin sowie in die deutschen Kur- und Spielbankorte Baden-Baden, Bad Ems, Bad Homburg und Wiesbaden. In Wiesbaden veranstaltet die DDG zum Geburtstag Dostojewskijs im November jährlich eine Matinee. Im Kurpark daneben finden Besucher die Dostojewskij-Büste des russischen Malers und Bildhauers Gabriel Glikman, der 1996 zum Ehrenmitglied der DDG ernannt wurde.

Einen Einblick in das Wirken von Dostojewskij in Deutschland bietet gleichlautendes Taschenbuch von Karla Hielscher, das 1999 im Insel-Verlag erschienen ist und vom Suhrkamp Taschenbuch Verlag vertrieben wurde.